Prime Minister's Residential Area, Regierungsresidenz in Nagatachō, Japan
Die Residenz des Premierministers ist ein Regierungsgebäude in Nagatachō und besteht aus drei oberirdischen Stockwerken sowie einem Untergeschoss aus Stahlbeton. Das Gebäude verbindet Wohnbereiche mit Arbeitsräumen und nimmt eine Fläche von etwa 5.200 Quadratmetern ein.
Das Gebäude wurde 1929 im Rahmen des Bauprogramms nach dem großen Kantō-Erdbeben von 1923 fertiggestellt. Der Architekt Muraji Shimomoto entwarf die Struktur mit Anleihen an Frank Lloyd Wright und prägte damit eine eigenständige Vision für das Bauwerk.
Der Name stammt von der politischen Funktion des Gebiets und die Räume dienen heute für Treffen mit Besuchern und Delegationen aus dem In- und Ausland. Die Gestaltung der Empfangsräume folgt japanischen Traditionen und zeigt Werke zeitgenössischer Künstler aus dem Land.
Die Anlage ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und kann nur von außen betrachtet werden. Wer das Viertel besucht, findet weitere Regierungsgebäude in der Umgebung und kann sich ein Bild von der administrativen Struktur Japans machen.
Ein unterirdischer Gang verbindet die Residenz mit dem Gebäude des Regierungschefs und ermöglicht so direkte Wege zwischen den Arbeitsbereichen. Diese bauliche Lösung entstand aus Sicherheitsgründen und erleichtert den Alltag der Bewohner erheblich.
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