Somawathiya Chaitya, Buddhistischer Tempel in Polonnaruwa, Sri Lanka
Die Somawathiya Chaitya ist eine weiße Steinststupa, die sich aus der Wildnis des Somawathiya-Nationalparks entlang des Mahaweli-Flusses erhebt. Die Struktur zeigt klassische buddhistische Architektur mit einer glockenförmigen Form und steht in einem von Natur umgebenen Umfeld.
Die Stupa wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. erbaut und König Kavan Tissa ließ sie errichten, um einen heiligen Zahn Buddhas zu bewahren. Das Bauwerk wurde später mit der Prinzessin Somawathi verbunden, für die es ursprünglich geweiht wurde.
Der Ort ist tief mit lokalen Überlieferungen verbunden und wird von vielen als heiliger Zufluchtsort betrachtet. Die Gemeinschaft in der Umgebung pflegt Traditionen rund um das Heiligtum, die bis heute das Leben der Menschen prägen.
Besucher erreichen den Tempel durch das Dorf Sungavila, wo wilde Elefanten frei in ihrer natürlichen Umgebung umherstreifen. Die Zugänglichkeit erfordert Vorsicht und Aufmerksamkeit gegenüber der Tierwelt und den unvorhersehbaren Wetterbedingungen in dieser abgelegenen Region.
Das Bauwerk wurde lange Zeit von der Natur verborgen und erst 1947 wiederentdeckt, als Anwohner Lichtstrahlen aus einem großen Erdhügel beobachteten. Diese unerwartete Wiederentdeckung machte das Heiligtum für die moderne Welt wieder zugänglich.
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