Roman Quadrilateral, Historisches Viertel im Zentrum von Turin, Italien
Das Römische Viertel ist ein historisches Stadtviertel in der Innenstadt Turins, das sich durch ein Gittermuster aus rechtwinklig verlaufenden Straßen auszeichnet. Dieses orthogonale Straßensystem geht auf das römische Stadtplanungssystem zurück und strukturiert noch heute das Viertel mit seinen engen, regelmäßig angeordneten Blöcken.
Das Gebiet war ursprünglich die Siedlung Julia Augusta Taurinorum, eine römische Militärbasis, die 28 v. Chr. gegründet und durch vier Stadttore mit Mauern begrenzt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte überlagerten sich mittelalterliche Strukturen auf diesem antiken Grundriss und formten das Viertel, das wir heute sehen.
Das Viertel wird heute von lokalen Restaurants und Läden geprägt, die den Alltag der Turiner widerspiegeln. Die Straßenführung stammt aus dem Mittelalter, aber der Rhythmus des Viertels ist von modernem Stadtleben bestimmt.
Das Viertel lässt sich leicht zu Fuß durchqueren, wobei eine Reihe von Fußgängerwegen Via Garibaldi mit dem Porta Palazzo Markt verbinden. Die Gegend hat viele Restaurants und Cafés, wo Besucher anhalten und lokale Spezialitäten genießen können.
Original-Mauern aus der Römerzeit sind an mehreren Stellen sichtbar, teilweise freistehend und teilweise in die späteren Gebäude integriert. Diese Fragmente stammen aus verschiedenen Epochen und zeigen, wie sich die Stadt über Jahrhunderte verändert hat.
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