Opéra Garnier, Opernhaus im 9. Arrondissement, Frankreich
Das Palais Garnier ist ein Opernhaus im neunten Pariser Arrondissement, das für seine hufeisenförmige Zuschauerraum und den Deckengemälde von Marc Chagall bekannt ist. Die Innenräume zeigen breite Marmortreppen, vergoldete Verzierungen und rote Samtvorhänge, die sich durch mehrere Stockwerke erstrecken.
Der Architekt Charles Garnier entwarf dieses Gebäude ab 1862 im Auftrag von Napoleon III, und die Eröffnung fand im Januar 1875 statt. Die Bauarbeiten dauerten mehr als ein Jahrzehnt und verbanden die Stilelemente des Zweiten Kaiserreichs mit der Beaux-Arts-Architektur.
Ballettkompanien und Opernsänger treten regelmäßig auf dieser Bühne auf, die weiterhin ein zentraler Ort des französischen Musiktheaters bleibt. Besucher können die Atmosphäre eines aktiven Theaters spüren, in dem Proben und Vorstellungen den Rhythmus des Alltags bestimmen.
Das Gebäude liegt in der Nähe mehrerer Metrostationen und öffnet täglich seine Türen für Besucher, die an Führungen durch die Säle und Foyers teilnehmen können. Es empfiehlt sich, früh zu kommen, um Wartezeiten zu vermeiden und die Räume in Ruhe zu betrachten.
Ein Kronleuchter von acht Tonnen Gewicht hängt in der Mitte der Decke und wird von einem System aus Ketten gehalten. Die unterirdischen Gänge und der See unter dem Gebäude inspirierten Gaston Leroux zu seinem Roman über das Phantom.
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