Palmyra, Antike Ruinen in der zentralsyrischen Wüste.
Palmyra ist eine antike Oasenstadt mit ausgedehnten Ruinen in der syrischen Wüste, die sich über ein großes Areal erstreckt. Die Anlage enthält Tempel, von Säulen gesäumte Straßen, ein Amphitheater und viele Wohnstrukturen aus Kalkstein, die von ihrer einstigen Bedeutung zeugen.
Die Stadt entstand als Handelszentrum zwischen Rom und Persien und florierte besonders vom 1. bis 3. Jahrhundert als Kontrollpunkt für Karawanerouten. Ihr Reichtum basierte auf der strategischen Lage an den Handelswegen zwischen diesen großen Mächten.
Die Bewohner von Palmyra verschmolzen griechische, römische und persische Traditionen in ihren Bauwerken und Inschriften, die in mehreren Sprachen verfasst sind. Diese Vermischung zeigt sich deutlich in den religiösen Stätten und künstlerischen Details, die man beim Erkunden entdeckt.
Das Gelände ist sehr ausgedehnt und man sollte mehrere Stunden einplanen, um die wichtigsten Bereiche zu erkunden und von einem Ende zum anderen zu gehen. Die Besichtigung kann je nach Interesse und Gehgeschwindigkeit unterschiedlich lange dauern, daher sollte man den Tag gut einteilen.
Das Gelände ist durchzogen von etwa 1000 Säulen, die einst eine lange durchgehende Straße bildeten, welche die Haupttempel mit westlichen Bereichen verband. Diese beeindruckende Spaltenanlage war ein Zeichen des Reichtums und der städtebaulichen Planung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.