Alte Nationalgalerie
Die Alte Nationalgalerie ist ein kunstmuseum im Klassizismus-Stil auf der Museumsinsel in Berlins Mitte. Das Gebäude verfügt über ein breitgelagertes Treppenhaus, klassische Säulenreihen und mehrere Ausstellungsebenen für Gemälde und Skulpturen vom 19. Jahrhundert bis zur frühen Moderne.
Das Museum entstand nach einer Kunstsammlung, die ein Banker 1861 dem Staat hinterließ. Es wurde zwischen 1862 und 1876 gebaut und erlitt im Zweiten Weltkrieg Schäden, wurde aber nach 1949 schrittweise wiederhergestellt und schließlich 1992 bis 2001 grundlegend erneuert.
Das Haus wird oft als steingewordener Tempel wahrgenommen und prägt das Bild von Museumsinsel stark. Besucher erleben hier den Gedanken der Klassik, der das 19. Jahrhundert durchzog und bis heute in seiner Architektur nachklingt.
Das Museum liegt auf der Museumsinsel und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Der Besuch mehrerer Museen wird durch Kombi-Tickets vereinfacht, und die Öffnungszeiten erstrecken sich bis in den Abend, mit verlängerten Stunden an manchen Tagen.
Das Gebäude enthält eine wiederhergestellte Hofanlage mit Säulengang, bekannt als Stülers Arkadien, die 2010 nach einer großen Restaurierung erneut für Besucher zugänglich wurde. Diese ruhige Innenfläche bietet einen kontemplativen Raum, der vom Theater des Museums abgekoppelt ist.
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