Mariengrab, Kirchengebäude in Jerusalem
Das Mausoleum der Jungfrau Maria ist eine Kirche in Jerusalem, die um ein in Felsen geschlagenes Grabmal herum gebaut wurde, das nach christlichem Glauben Maria enthält. Das Gebäude hat eine einfache Struktur mit mehreren Kapellen, Ikonen und kleinen Schrein, die im Inneren verteilt sind.
Das Mausoleum entstand im 1. Jahrhundert als Felsgrab und wurde später mit einer Kirche überbaut. Im 12. Jahrhundert errichteten die Kreuzfahrer eine neue Kirche, die seitdem mehrmals zerstört und wiedererrichtet wurde.
Der Name des Ortes verweist auf Maria, die Mutter Jesu, die in christlicher Tradition hier begraben sein soll. Die Kapelle wird von verschiedenen christlichen Gemeinschaften genutzt, besonders von der Griechisch-Orthodoxen und Armenischen Apostolischen Kirche, was zeigt, wie dieser Ort Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen verbindet.
Der Ort ist leicht zugänglich über Treppen, die hinunter in die unteren Ebenen der Kapelle führen. Besucher sollten beachten, dass es innen dunkel ist und die Luft durch Kerzenrauch und Weihrauch erfüllt sein kann.
Eine kleine Nische in der Felswand ermöglicht es Besuchern, in das innere Grabmal zu blicken, wo viele kleine Notizen und Gaben hinterlassen. Dieser persönliche Aspekt zeigt, wie zeitgenössische Pilger das Grab als Ort für direkte Gebete und Opfergaben nutzen.
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