Wick Turm, Turm im Norden der Stadtmauer von Aigues-Mortes, Frankreich
Die Tour de Wick ist ein mittelalterlicher Turm im nordlichen Teil der Stadtmauer von Aigues-Mortes, einer befestigten Stadt im Suden Frankreichs. Der Turm besteht aus behauenem Stein, hat eine rechteckige Grundform und ist in das grossere Mauerwerk der Stadtbefestigung eingebettet.
Die Befestigungsanlagen von Aigues-Mortes wurden nach dem Tod von Konig Ludwig IX. von seinen Nachfolgern Philipp III. und Philipp IV. im spaten 13. und fruhen 14. Jahrhundert fertiggestellt. Die Tour de Wick war Teil dieses zweiten Bauprogramms, das den Nordabschnitt der Mauer sichern sollte.
Der Name Wick stammt wahrscheinlich aus dem Okzitanischen und bezeichnete einst einen bestimmten Abschnitt der Stadtmauer. Lokale Besucher und Touristen nutzen die Mauer heute als Spazierweg, von dem aus man die Salzwiesen rund um die Stadt sehen kann.
Der Turm ist uber den Rundweg auf den Stadtmauern zu erreichen, der vom Haupteingang der Befestigungsanlage aus beginnt. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg aus unebenem Stein besteht und bei feuchtem Wetter rutschig sein kann.
Der Nordabschnitt der Mauer, zu dem die Tour de Wick gehort, war auf Angriffe vom Land ausgerichtet und hatte daher eine andere Verteidigungsstruktur als die sudlichen Abschnitte, die dem Meer zugewandt waren. Diese Seite wurde durch ein Barbakane und eine Zugbrucke vor dem Haupttor gesichert, von denen heute keine Spur mehr ubrig ist.
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