Gardette-Tor, Stadttor in Aigues-Mortes, Frankreich
Porte Gardette ist ein Stadttor in der ummauerten Stadt Aigues-Mortes im Süden Frankreichs. Es liegt auf der Nordseite der Stadtmauer und ist aus dickem Stein gebaut, mit einem kleinen Vortor und Spuren einer alten Zugbrücke an der Vorderseite.
Porte Gardette wurde zusammen mit den Stadtmauern von Aigues-Mortes im 13. Jahrhundert errichtet, als König Ludwig IX. die Stadt als Ausgangshafen für die Kreuzzüge anlegen ließ. Im Laufe der Zeit wurde das Tor durch den Anbau einer Barbakane verstärkt, um den Zugang zur Stadt besser zu sichern.
Das Tor ist zu Fuß gut erreichbar, wenn man die Altstadt von Aigues-Mortes durchquert, und ist ein natürlicher Ausgangspunkt, um entlang der Stadtmauern zu spazieren. Ein Besuch am Morgen oder frühen Nachmittag eignet sich gut, um die Umgebung in Ruhe zu erkunden, bevor die Touristengruppen eintreffen.
Der Name des Tores leitet sich vom altfranzösischen Wort für Wachposten ab und erinnert daran, dass hier einst Soldaten dauerhaft Wache hielten. An der Außenfassade sind noch Aussparungen im Stein erkennbar, in die die Balken der alten Zugbrücke eingelassen waren.
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