Olympische Spiele, Wohnviertel im 13. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die Olympiades sind ein Wohnviertel im 13. Arrondissement von Paris, das auf einer großen Betonplatte errichtet wurde, unter der sich Geschäfte und Parkplätze befinden. Die Türme, die in den 1970er Jahren gebaut wurden, überragen die umliegenden Straßen und geben dem Viertel ein unverkennbar modernes Gesicht.
Das Viertel entstand auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Gobelins, der abgerissen wurde, um Platz für ein neues Stadtprojekt zu schaffen. Die letzte Turmanlage wurde 1977 fertiggestellt und markierte das Ende einer der größten Stadterneuerungsoperationen im Paris der Nachkriegszeit.
Die Olympiades sind eng mit dem Chinatown des 13. Arrondissements verbunden. Unter der Platte und entlang der Avenue d'Ivry findet man chinesische, vietnamesische und kambodschanische Restaurants, Supermärkte und Geschäfte, die von vielen Parisern regelmäßig besucht werden.
Das Viertel ist über die Metrostation Olympiades der Linie 14 erreichbar, die direkt unter der Platte liegt. Die Platte selbst ist zu Fuß erkundbar, aber die Wege können verwirrend sein, also lohnt es sich, etwas Zeit einzuplanen, um sich zu orientieren.
Der Architekt Michel Holley benannte die Türme nach europäischen Städten wie Helsinki, Oslo und London, um dem Viertel einen kosmopolitischen Charakter zu verleihen. Das Viertel wurde durch den Film "Les Olympiades" von Jacques Audiard aus dem Jahr 2021 einem breiten Publikum bekannt.
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