Bagdad, Hauptstadt am Tigris, Irak
Bagdad ist die Hauptstadt am Tigris im Irak und erstreckt sich entlang beider Flussufer, verbunden durch mehrere große Brücken. Parkanlagen und Gehwege begleiten stellenweise die Uferpromenaden, wo Bewohner in den kühleren Abendstunden spazieren gehen.
Die Stadt wurde 762 als Hauptstadt des Abbasidenkalifats gegründet und entwickelte sich rasch zu einem Zentrum für Gelehrsamkeit und Handel. In den folgenden Jahrhunderten erlebte sie mehrere Phasen der Zerstörung und des Wiederaufbaus.
In den Stadtvierteln treffen sich die Bewohner in Cafés bei Tee und Backgammon und verbringen oft Stunden im Gespräch. Märkte bleiben bis spät in den Abend geöffnet, wenn Familien zum Einkaufen und geselligen Beisammensein herauskommen, sobald die Temperaturen sinken.
Sommertemperaturen können 50 Grad Celsius erreichen, daher sollten Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgenstunden oder den späten Abend verlegt werden. Der Fluss teilt die Stadt in östliche und westliche Bereiche, was die Orientierung erleichtert, sobald man diese grundlegende Aufteilung versteht.
Der ursprüngliche Stadtplan aus dem 8. Jahrhundert war perfekt kreisförmig, mit Palast und Hauptmoschee im Zentrum und vier gleichmäßig verteilten Toren am Umfang. Heute ist von diesem Grundriss fast nichts mehr erhalten, da die Stadt weit über ihre ursprünglichen Mauern hinausgewachsen ist.
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