مسجد براثا, Schiitische Moschee im Stadtteil Atifiya, Bagdad, Irak
Die Buratha-Moschee ist eine zwölferschiitische Moschee im Bagdader Stadtteil Karkh, im Viertel Atifiya an der alten Straße nach Kazimiyah. Zum Komplex gehören ein großer Hof, ein Gebetsraum, eine Bibliothek, ein alter Friedhof und zwei Minarette, die beim Wiederaufbau 1955 hinzukamen. Gezeigt werden ein weißer Stein an der Qibla und ein Brunnen, der Imam-Ali-Brunnen genannt wird.
Der Ort war ursprünglich ein christliches Kloster, das im 7. Jahrhundert nach einem Treffen zwischen Imam Ali und dem Abt des Klosters in eine Moschee umgewandelt wurde. Diese Umnutzung markiert einen wichtigen Moment in der regionalen Religionsgeschichte.
Die Moschee ist ein wichtiges Zentrum für schiitische Gläubige, wo regelmäßig Gemeindeversammlungen stattfinden und sich Menschen zum Gebet versammeln. Der Ort zieht Besucher aus der ganzen Region an, die hier spirituelle Momente erleben.
Die Moschee liegt im Viertel Atifiyya des westbagdadischen Bezirks Karkh, südlich von Bab al-Mu'adham, etwa 10 km vom Stadtzentrum und rund 5 km von der Kadhimiyya-Moschee entfernt. Sie steht an der alten Straße zwischen Kadhimiyya und Bagdad und ist daher mit dem Auto oder Sammeltaxi erreichbar. Zum Komplex gehören Hof, Gebetshalle, Bibliothek, der Brunnen des Imam Ali und ein alter Friedhof.
Der Name Buratha ist die arabische Form des aramäischen Wortes baraytha, das „außen“ bedeutet: Das Dorf lag außerhalb des historischen Zentrums von Bagdad. Der Ort ist älter als die Stadt und war ursprünglich ein Dorf etwa 3 km von der Altstadt entfernt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.091 Mitwirkenden weltweit.