Nationalbibliothek und -archiv des Irak, Nationalbibliothek und Archiv in Bagdad, Irak.
Die Iraq National Library and Archive ist eine nationale Bibliothek und ein Archiv im Zentrum Bagdads mit umfangreichen Sammlungen von Manuskripten, Büchern und Dokumenten. Das Gebäude verfügt über mehrere Geschosse und nutzt ein modernes digitales Katalogisierungssystem, das nach 2003 eingeführt wurde, um die Bestände zugänglich zu machen.
Die Institution wurde 1920 als Baghdad Peace Library gegründet, initiiert durch Muriel Jesse Forbes und Gertrude Bell. Sie entwickelte sich später zu einer öffentlichen Institution und wurde nach 2003 mit internationaler Unterstützung, insbesondere durch die British Library, wiederaufgebaut.
Die Sammlung dokumentiert intellektuelle Traditionen verschiedener Epochen und zeigt, wie Schriftstücke das Denken und die Gesellschaft des Landes widerspiegeln. Besucher sehen heute Manuskripte und Bücher, die von Generationen geschätzt wurden.
Das Gebäude ist zentral gelegen und für Forscher sowie Besucher leicht zu erreichen. Die besten Zeiten zum Besuch sind in den frühen Morgenstunden oder Spätnachmittagen, wenn weniger Andrang herrscht und die Räume ruhiger sind.
Nach schweren Zerstörungen konzentrierte sich die Wiederherstellung auf die Wiedererlangung verlorener Bestände durch internationale Kooperation. Die British Library half durch die Bereitstellung von Mikrofilmen wichtiger irakischer Dokumente, was den Aufbau der Sammlungen erheblich unterstützte.
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