National Theater of Iraq, Theater in Karrada, Bagdad, Irak
Das Nationaltheater des Irak ist ein Theater am östlichen Ufer des Tigris im Zentrum von Bagdad. Die Fassade ist durch eine Reihe wiederkehrender Bögen geprägt, und der Innenraum bietet Platz für rund tausend Zuschauer bei Theater- und Musikaufführungen.
Das Gebäude wurde 1979 eröffnet und war von Anfang an als zentrales Kulturzentrum für das Theaterleben der Stadt gedacht. Nach seiner Zerstörung im Konflikt von 2003 wurde es wiederaufgebaut und 2009 mit verstärkten Sicherheitseinrichtungen wiedereröffnet.
Das Theater ist einer der wenigen Orte in Bagdad, an dem Theaterstücke auf Arabisch und gelegentlich auf Kurdisch aufgeführt werden. Das Publikum kommt aus verschiedenen Stadtteilen, und die Abende haben oft einen festlichen Charakter.
Das Theater liegt im Stadtzentrum von Bagdad und ist von vielen Stadtteilen aus gut erreichbar. Das Programm variiert je nach Saison, daher lohnt es sich, vorab zu prüfen, welche Vorstellungen aktuell geplant sind.
Der Architekt Rasim Omar Ahmed entwarf das Gebäude so, dass traditionelle irakische Bogenmotive in eine moderne Konstruktion eingebaut wurden. Diese Bögen sind kein rein dekoratives Element, sondern bilden die tragende Grundstruktur der gesamten Fassade.
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