Ana, Siedlung im Irak
Anah ist eine kleine Siedlung an den Ufern des Euphrat im Al-Anbar-Gouvernement mit engen Straßen und Häusern aus Lehm und Stein. Das Stadtbild wird geprägt durch stille Gassen, historische Ruinen aus verschiedenen Perioden und die Nähe zum Fluss, der das Leben und die Geschichte der Stadt über Jahrtausende geprägt hat.
Anah wurde vor etwa 4000 Jahren gegründet und war später unter babylonischen und assyrischen Reichen besiedelt, bevor es Teil der islamischen Welt wurde. Im Jahr 7 AH eroberte Amr ibn Saeed die Stadt für den Kalifen Umar, was den Beginn einer neuen Ära als islamische Siedlung markierte.
Der Name Anah stammt aus der Antike und hat sich über Jahrtausende bewahrt, was die Stadt unter vielen anderen Siedlungen besonders macht. Die Menschen hier pflegen ihre Handwerkstradionen wie Weben und Textilherstellung, die man noch heute in den Straßen sehen kann.
Der Ort ist leicht zu erreichen und liegt am Euphrat, wo man die Umgebung am besten zu Fuß erkunden kann. Der Sommer ist sehr heiß, daher ist es besser, früh am Morgen zu gehen und ausreichend Wasser mitzubringen.
Die Stadt wurde in den 1980er Jahren durch den Haditha-Staudamm überschwemmt, was die antiken Straßen und Gebäude nach Jahrtausenden unter Wasser setzte. Trotz dieses Verlusts halten die Bewohner ihre Traditionen und Geschichten lebendig, die die Bedeutung des Ortes für die Region bewahren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.