Provinz Tacna, Südliche Provinz in Peru.
Tacna ist eine Provinz im Süden Perus, die sich über verschiedenartige Landschaften erstreckt, von Wüstengebieten über Bergketten bis zu Ackerflächen nahe der Pazifikküste. Die Region ist in elf Bezirke aufgeteilt, von denen jeder eigene Merkmale und Gemeinschaften hat.
Die Provinz kam 1883 unter chilenische Verwaltung, bis sie 1929 durch den Vertrag von Lima wieder an Peru zurückging. Diese Periode hinterließ in der Region deutliche Spuren in Bauweise, Infrastruktur und internationalen Beziehungen.
Die Aymara und Quechua bevölkern seit Jahrhunderten diese Gegend und ihre Sprachen sind noch heute in den elf Bezirken lebendig. Man sieht ihre Einflüsse in der lokalen Architektur, in den Märkten und in der Art, wie Menschen zusammenleben.
Die Provinz liegt an der Grenze zu Chile und dient als wichtiger Übergangspunkt mit mehreren Grenzübergängen für Reisende und Waren. Besucher sollten beachten, dass die Höhenlage variiert und sich das Klima von der Küste zu den Bergen deutlich unterscheidet.
Die Bergkette der Barroso enthält bedeutende Mineralvorkommen, die seit langem für wirtschaftliche Aktivitäten genutzt werden. Diese Berge sind auch entscheidend für die Wasserwirtschaft der Region und ermöglichen Landwirtschaft in der ansonsten trockenen Gegend.
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