Straße von Hormus, Meeresenge zwischen Oman und Iran.
Die Straße von Hormuz ist ein maritimer Durchgang zwischen Oman und Iran, der den Golf von Oman mit dem Persischen Golf verbindet. Die Wasserstraße erstreckt sich über 55 bis 95 Kilometer Breite und wird von beiden Küstennationen territorial verwaltet.
Die Meerenge gewann während der Herrschaft des Königreichs Ormus zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert an Bedeutung als zentrale Handelsroute. Diese Periode prägte den Durchgang als wichtigen Knotenpunkt für den Warenaustausch zwischen Regionen.
Der Name Hormuz leitet sich von persischen Begriffen für Dattelpalmen ab, die in früheren Zeiten das Landschaftsbild der Region prägten. Diese Verbindung zum Palmenwachstum spiegelt sich noch heute in der Namensgebung wider.
Der Schiffsverkehr verläuft in festgelegten Bahnen mit neutralen Zonen, um Kollisionen zwischen ein- und ausfahrenden Schiffen zu vermeiden. Die Passage durchquert Hoheitsgewässer, die internationale Koordination zwischen den angrenzenden Küstenstaaten erfordern.
Etwa ein Fünftel des weltweiten Erdölexports passiert diese Wasserstraße, was ungefähr 19 Millionen Barrel Öl pro Tag entspricht. Diese Menge macht den Durchgang zu einem der meistbefahrenen maritimen Transportwege für Energieressourcen.
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