Registan Desert, Wüstenplateau im Südwesten Afghanistans
Die Registan-Wüste ist ein Hochplateau im Südwesten Afghanistans mit roten Sandhügeln, die zwischen 15 und 30 Meter hoch aufragen. Das Gelände wechselt zwischen Sandflächen und felsigen Oberflächen ab, wobei die Landschaft weitgehend offen und unbesiedelt wirkt.
Die Region war ein wichtiger Bestandteil alter Handelsrouten und zeigt verfestigte Querdünen, die auf historische West-Ost-Windmuster hindeuten. Diese Windmuster führten zu massiver Sandakkumulation, die das heutige Erscheinungsbild der Wüste prägte.
Belutschen und Paschtunen-Nomaden führen traditionelle Lebensweisen in der Region, nutzen Länder nahe der Flüsse Helmand und Arghandab.
Die Region ist dünn besiedelt und verfügt über begrenzte Wasserressourcen, daher sollten Besucher gründlich planen und ausreichend Wasser mitbringen. Die nächsten bewohnten Gebiete liegen in der Nähe der Flüsse Helmand und Arghandab, wo Durchreisende grundlegende Versorgung finden können.
Gypsum wird an der Stelle Galeh Chad abgebaut und zeigt wirtschaftliche Aktivität in dieser ansonsten isolierten Wüstenregion. Diese kleine Bergbauoperation beweist, dass selbst in extremer Trockenheit begrenzte Ressourcengewinnung möglich ist.
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