Tachar, Nordöstliche Provinz in Afghanistan
Takhar ist eine Provinz in Nordosten Afghanistans an der Grenze zu Tadschikistan. Die Region erstreckt sich von flacheren Gebieten bis zu den nördlichen Ausläufern des afghanischen Gebirges und umfasst tausende kleine und größere Dörfer.
Die Provinz entstand 1964 als eigenständige administrative Einheit, nachdem die alte Provinz Qataghan aufgeteilt wurde. Diese Aufteilung schuf auch die Provinzen Baghlan und Kunduz aus dem gleichen Gebiet.
Die Bevölkerung setzt sich aus Uzbeken und Tajiken zusammen, die hier seit langem leben und ihre eigenen Traditionen bewahren. Die Dörfer sind geprägt von dieser kulturellen Vielfalt, die sich in Sprache, Kleidung und lokalen Bräuchen widerspiegelt.
Die Region wird hauptsächlich durch Landwirtschaft geprägt, mit Feldern von Weizen, Reis, Gerste und Sesam. Die beste Zeit zum Besuchen liegt außerhalb der Regenzeit, wenn die Straßen am leichtesten befahrbar sind.
In der Region gibt es natürliche Salzlagerstätten, besonders am Takcha Khanna Berg, wo Salz abgebaut und in andere Regionen verkauft wird. Dieser Bergbau ist eine wichtige Einnahmequelle für die lokale Bevölkerung neben der Landwirtschaft.
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