Takht e Rostam, Buddhistische Stupa und archäologische Stätte in Samangan, Afghanistan
Takht-e Rostam ist ein buddhistisches Stupa und eine archäologische Stätte in Samangan, Afghanistan, mit fünf Kammern, die vollständig aus dem Felsbett herausgearbeitet wurden. Die zentrale Stupa wird von einem kreisförmigen Graben umgeben, der etwa acht Meter tief in den Boden eindringt.
Das buddhistische Klostergebäude wurde während der Kushano-Sasanidischen Königreichszeit im 4. Jahrhundert errichtet und markierte eine bedeutende Periode des Buddhismus in Afghanistan. Diese Zeit zeigte die Verbreitung des Buddhismus entlang der Handelswege durch die Region.
Der Ort weist Meditationshöhlen auf, in denen buddhistische Mönche ihre religiösen Praktiken ausübten und den zentralen Stupa im Uhrzeigersinn umwanderten. Diese Nutzung zeigt, wie Pilger und Gläubige hier ihre spirituellen Rituale in Verbindung mit dem natürlichen Felsen durchführten.
Das Gelände liegt etwa 3 Kilometer südwestlich der Stadt Samangan und ist mit einem Taxi erreichbar. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände und archäologische Ausgrabungen vorbereiten, die das Betreten bestimmter Bereiche einschränken können.
Die Stupa wurde ungewöhnlicherweise nicht von unten nach oben errichtet, sondern in die Erde hineingearbeitet und bildet damit eine seltene archäologische Erscheinung. An seiner Spitze befindet sich eine steinernen Harmika-Struktur, die dem Bauwerk ein charakteristisches Aussehen verleiht.
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