Kunar, Bergprovinz im östlichen Afghanistan
Kunar liegt im östlichen Afghanistan und erstreckt sich über gebirgiges Gelände, das von tiefen Tälern durchzogen wird. Der Fluss schlängelt sich zwischen den Ausläufern des Hindukusch hindurch und verbindet mehrere kleine Ortschaften, die sich an die Berghänge klammern.
Die Region diente über Jahrhunderte hinweg als Durchgang für Armeen, die zwischen Zentralasien und dem indischen Subkontinent zogen. Später wurde sie Teil des Durrani-Reiches, das im 18. Jahrhundert entstand.
Der Name stammt vom gleichnamigen Fluss, der durch Täler fließt und die landwirtschaftlichen Gemeinden der Region mit Wasser versorgt. In den Bergdörfern sieht man heute Holzhäuser mit flachen Dächern, die sich an die steilen Hänge schmiegen.
Die Hauptstraße verbindet die Provinzhauptstadt Asadabad mit Jalalabad und führt durch mehrere Distrikte entlang des Flusstals. Die Reise durch das Gelände kann mehrere Stunden dauern, da die Straße steile Anstiege und enge Kurven aufweist.
Viele Bergdörfer haben eigene Moscheen mit hölzernen Minaretten, die sich deutlich von den üblichen Steinbauten unterscheiden. Diese lokale Bauweise passt sich den verfügbaren Materialien und dem steilen Gelände an.
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