Idschewan, Gemeinde in Armenien
Ijevan ist eine Stadt in der Provinz Tavush im Norden Armeniens, durchflossen vom Fluss Aghstev, der das Stadtgebiet teilt und kleine Brücken mit hohen Fichtenwäldern verbindet. Die Stadt zeigt ein Mosaik aus Sowjet-Architektur, traditionellen armenischen Steinbauten in älteren Vierteln und modernen Geschäften, die nebeneinander ein lebendiges und geschichtlich gewachsenes Stadtbild bilden.
Ijevan entstand im 18. Jahrhundert als Dorf namens Karawanenstation und wurde 1961 offiziell zur Stadt erklärt, als die Sowjetunion ihren Status anerkannte. Die Stadt war lange Zeit ein wichtiger Punkt auf der alten Seidenstraße für Händler und Reisende, die zwischen Syrien und dem Nordkaukasus unterwegs waren.
Der Name Ijevan leitet sich von der historischen Vergangenheit als Karawanenstation ab und spiegelt die Rolle der Stadt als wichtiger Handelsort wider. Heute können Besucher diese Verbindung in den über hundert Skulpturen sehen, die seit den 1980er Jahren in Parks und an Straßen aufgestellt wurden und zeigen, wie die Stadt ihre Geschichte und künstlerische Identität bewahrt.
Die Stadt bietet gutes Wasser und frische Bergluft, und die beste Zeit zum Besuchen sind die wärmeren Monate mit mildem Klima. Zahlreiche kleine Cafés und Geschäfte säumen die Straßen, was das Erkunden und Entspannen leicht macht, besonders wenn Sie langsam spazieren und Zeit für Museen, Parks und traditionelle Speisen nehmen.
In den späten 1980er Jahren war die Stadt Gastgeber internationaler Kunstveranstaltungen, bei denen über hundert Skulpturen von lokalen und internationalen Künstlern entstanden, die bis heute in Parks entlang des Flusses ausgestellt sind. Diese ungewöhnliche Kunstsammlung macht Ijevan zu einem seltenen kulturellen Treffpunkt mitten in den armenischen Bergen.
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