Kongobecken, Einzugsgebiet in Zentralafrika.
Das Kongobecken ist ein riesiges Wassereinzugsgebiet in Zentralafrika, das sich über mehr als zehn Länder erstreckt und den zweitgrößten Regenwald der Erde beherbergt. Das Gebiet wird von einem dichten Netz aus Flüssen durchzogen, die sich durch tiefe Täler und weite Ebenen schlängeln.
Europäische Mächte teilten das Gebiet Ende des 19. Jahrhunderts während der Berliner Konferenz auf und etablierten koloniale Herrschaft. Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen prägte die Region über Jahrzehnte und veränderte die Lebensweise vieler Bewohner grundlegend.
Das Gebiet trägt seinen Namen vom großen Fluss, der sich durch die Region schlängelt und seit Jahrhunderten Leben und Handel ermöglicht. Viele Gemeinschaften leben entlang der Wasserläufe und nutzen Kanus als Hauptverkehrsmittel zwischen den Dörfern.
Das Gebiet ist weitläufig und wenig erschlossen, Reisen zwischen Orten erfordern oft mehrere Tage und eine sorgfältige Vorbereitung. Viele Abschnitte sind während der Regenzeit schwer zugänglich, daher sollte man seine Besuchszeit entsprechend planen.
Der Fluss erreicht an manchen Stellen Tiefen von über 200 Metern und zählt damit zu den tiefsten Flüssen der Welt. Diese außergewöhnlichen Tiefen entstanden durch die Kraft des Wassers, das sich über Jahrtausende durch felsigen Untergrund gegraben hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.