Provinz Benguela, Verwaltungsprovinz im westlichen Angola.
Benguela-Provinz erstreckt sich entlang der atlantischen Küste mit unterschiedlichen Landschaften von Stränden bis zu höheren östlichen Regionen. Zehn Verwaltungsgemeinden, angeführt von der Hauptstadt Benguela und dem Hafenstadt Lobito, bilden die administrative Struktur.
Portugiesische Kaufleute gründeten 1615 einen Handelsstützpunkt, der sich zum wichtigen Zentrum an der atlantischen Küste entwickelte. Eisenbahn-Infrastruktur verband später diese Handelszentren mit entfernteren Gebieten und verstärkte ihre wirtschaftliche Bedeutung.
Die Provinz wird von Ovimbundu- und Ngangela-Völkern geprägt, deren Traditionen in der alltäglichen Leben sichtbar sind. Die Umbundu-Sprache verbindet die Gemeinschaften und formt die lokale Identität.
Die beste Zeit zum Besuch ist zwischen Mai und Oktober, wenn das Wetter trockener und angenehmer ist. Wege zwischen den Gemeinden sind auf vielen Routen in gutem Zustand, wobei die Küstenregionen leichter zugänglich sind.
Ein kalter Meeresströmung beeinflusst das regionale Klima und ermöglicht den Anbau von Sisal, Baumwolle und Zucker. Diese besonderen Bedingungen prägen die landwirtschaftliche Wirtschaft und das tägliche Leben der Menschen.
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