Makatea, Korallenatoll im Tuamotu-Archipel, Französisch-Polynesien
Makatea ist eine Koralleninsel mit markanten Kalksteinklippen, die steil aus dem Meer aufragen. Das Eiland erstreckt sich über eine beachtliche Fläche und weist ein charakteristisches Plateau-Terrain auf, das von natürlichen Höhlen durchzogen ist.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Insel zum Zentrum des Phosphatabbaus und zog zahlreiche Arbeiter an. Die Bergbautätigkeit prägte das Eiland mehrere Jahrzehnte lang, bis die Operationen eingestellt wurden und die meisten Bewohner abreisten.
Der Name Makatea stammt aus polynesischen Worten, die Reinheit und Licht bedeuten und sich auf Trinkwasser beziehen, das in lokalen Höhlen zu finden ist. Die Inselbewohner nutzten diese Wasserquellen über Generationen hinweg als wichtige Lebensader.
Die Insel ist nur per Schiff oder schnellem Motorboot erreichbar, da es keinen Flughafen gibt. Besucher sollten sich auf begrenzte Versorgung und längere Fahrtzeiten einstellen, um hierher zu gelangen.
Die Bergbauaktivitäten hinterließen Hunderttausende von Gruben, die die Landschaft bis heute deutlich prägen. Diese Löcher folgen einem besonderen Muster, das die Insel aus der Luft wie ein durchsiebtes Gelände wirken lässt.
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