Quellón, Hafenstadt im Süden der Insel Chiloé, Chile
Quellón liegt am südlichen Ende der Insel Chiloé und fungiert als wichtiger Fischereihafen mit zahlreichen Fischverarbeitungsbetrieben und kleineren Fischerbooten. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küste mit Hafenanlagen, die das tägliche Leben und die wirtschaftliche Aktivität prägen.
Die Stadt wurde 1905 gegründet und entwickelte sich zum Zentrum der Fischereiwirtschaft in der Region Los Lagos. Aus diesem bescheidenen Anfang entstand ein bedeutender Hafen, dessen Bedeutung bis heute anhält.
Das Museo Inchin Cuivi Anti zeigt die Traditionen und Geschichte des Huilliche-Volkes, die hier in den Ausstellungen sichtbar werden. Die Sammlung vermittelt einen Eindruck davon, wie diese indigene Gemeinschaft über Generationen hinweg gelebt hat.
Mehrere Fährverbindungen verbinden Quellón mit patagonischen Siedlungen wie Melinka, Puerto Cisnes und Puerto Chacabuco und ermöglichen regionale Seereisen. Die Stadt dient als Zwischenstopp für Reisende, die die Fjorde und Seen südlich von Chiloé erkunden möchten.
Die Stadt markiert das südliche Ende der Panamericana und trägt einen Erinnerungsstein an Punta de Lapas mit dieser Bedeutung. Dieser Ort ist wenig bekannt, obwohl er das Ende einer der längsten Straßen Amerikas anzeigt.
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