China Muerta National Reserve, Nationalreservat in der Provinz Malleco, Chile
Das China Muerta Nationalreservat ist ein Schutzgebiet in der Provinz Malleco, Region La Araucanía, im Süden Chiles, das ausgedehnte Wälder mit Araukarien, Buchen und anderen einheimischen Baumarten umfasst. Das Gelände liegt auf einem Vulkanplateau und bietet Wanderwege durch verschiedene Vegetationszonen, von dichtem Wald bis hin zu offenem Hochland.
Das Reservat wurde 1968 per Regierungsdekret gegründet, um die nativen Wälder und Ökosysteme im Süden Chiles zu schützen, zu einer Zeit, als die Entwaldung in der Region zunahm. Die Entscheidung war Teil einer frühen nationalen Naturschutzpolitik, die darauf abzielte, Waldgebiete mit Araukarien und anderen einheimischen Arten zu erhalten.
Der Name China Muerta stammt aus dem Mapudungun und bezieht sich auf ein altes Konzept der indigenen Mapuche-Kultur, das mit dem Tod und der Erde verbunden ist. Besucher können bei Wanderungen auf traditionelle Kulturspuren und Araukarien-Wälder stoßen, die für das Mapuche-Volk eine tiefe Bedeutung haben.
Das Reservat ist über Pisten und Wanderwege erreichbar, die je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen unterschiedlich zugänglich sein können, weshalb eine Vorbereitung im Voraus empfohlen wird. Die Wege sind für Fußgänger ausgelegt, aber das Gelände kann anspruchsvoll sein, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Das Reservat liegt auf einem Vulkanplateau, das durch alte Lavaströme geformt wurde, und dieser geologische Untergrund verleiht dem Boden und der Vegetation ein ungewöhnliches Aussehen. Bei Wanderungen kann man gelegentlich offene Felsformationen aus Basalt sehen, die durch die Oberfläche des Waldbodens ragen.
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