Las Cruces, Ortschaft in Chile
Las Cruces ist eine kleine Küstenstadt in der Gemeinde El Tabo in der Region Valparaíso, die sich entlang der Pazifikküste erstreckt. Der Ort besteht aus sandigen Stränden mit sanftem Wasser, schmalen Straßen und einer Mischung aus alten und neuen Gebäuden, die in einer Bucht liegen, die von zwei Hügeln umgeben ist.
Der Ort wurde im späten 17. Jahrhundert gegründet, als ein spanischer Kolonist namens Juan Bohón Land erhielt und sich am See El Peral niederließ. Im späten 19. Jahrhundert begannen wohlhabende Familien, große Villen zu bauen, was den Ort als Erholungsort für die Reichen etablierte.
Der Ort wurde nach religiösen Symbolen benannt, die einer alten Legende nach an einem Hügel errichtet wurden, um an Schiffbruch-Opfer zu erinnern. Heute spiegelt sich diese Verbindung zur Geschichte in der Art wider, wie Einheimische und Besucher den Ort wahrnehmen und nutzen.
Der Ort ist leicht mit dem Auto über die Küstenstraße erreichbar und liegt etwa sieben Kilometer südlich von El Tabo und zehn Kilometer nördlich von Cartagena. Die Strände sind während der Sommermonate am angenehmsten zum Baden, während das Wasser im Winter kühler wird, aber das Klima angenehm bleibt.
Der Ort war im 20. Jahrhundert Wohnort berühmter Künstler wie des Malers Juan Francisco González und des Dichters Nicanor Parra, der das Nobelpreis-würdige Werk schuf und sein Haus La Pajarera in einen Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen umwandelte. Diese künstlerische Geschichte prägt bis heute das Selbstverständnis des Ortes.
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