Casa Memoria José Domingo Cañas, Historische Gedenkstätte in Ñuñoa, Chile
Das Haus an der Straße José Domingo Cañas in Ñuñoa dokumentiert die Zeit der Militärdiktatur in Chile durch Ausstellungsräume mit Fotografien und persönlichen Gegenständen. Das Gebäude verbindet ausgewählte Fundamente der ursprünglichen Struktur mit modernen Ausstellungsflächen.
Zwischen 1974 und 1977 war dieser Ort ein Militärdetentionszentrum unter Kontrolle des Geheimdiensts. Während dieser Jahre verschwanden dort 61 Menschen unter Haft.
Der Ort trägt den Namen eines Verschwundenen und dient als Begegnungsstätte für Überlebende und jüngere Menschen, die gemeinsam über diese Zeit sprechen. Besucher erleben hier, wie persönliche Geschichten und Erinnerungen bewahrt und weitergegeben werden.
Führungen finden von Dienstag bis Freitag statt und Gruppenbesuche erfordern vorherige Anmeldung über die Website der Stiftung. Planen Sie genug Zeit für die Ausstellung ein und informieren Sie sich online über aktuelle Öffnungszeiten.
Das Gelände bewahrt die ursprünglichen Grundmauern aus der Zeit als Haftzentrum und zeigt so die physische Verwandlung von einem Ort der Unterdrückung zu einem Ort der Erinnerung. Dieser Kontrast zwischen erhaltenen Fundamenten und modernen Ausstellungsflächen erzählt die Geschichte dieser Umwandlung.
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