Quebrada de Macul, Naturpark in Santiago, Chile
Die Quebrada de Macul ist ein Naturschutzgebiet mit etwa 490 Hektar Fläche, das sich zwischen den Stadtteilen Peñalolén und La Florida erstreckt. Das Gelände ist relativ wild mit einheimischen Baumarten und Hanglagen, die bis in die Nähe der Anden reichen.
Das Gebiet wurde 1993 durch einen großen Bergrutsch geprägt, der Gemeinden am Fuß der Berge beschädigte und zum Bau von sieben Auffangbecken führte. Diese Bauwerke schützen heute die darunter liegenden Siedlungen vor zukünftigen Naturgefahren.
Der Ort hat Bedeutung für Naturschutz und Freizeitaktivitäten in der Stadt, wo Besucher wandern und die einheimischen Pflanzen entdecken können. Viele Santiaguinos nutzen das Gelände, um dem städtischen Trubel zu entfliehen und Zeit in der Natur zu verbringen.
Der Besuch ist kostenlos, erfordert aber eine Registrierung bei den Wildhütern vor Eintritt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, genug Wasser mitbringen und sich bewusst sein, dass Übernachtungen und Haustiere nicht erlaubt sind.
Das Gebiet beherbergt mediterrane Vegetation mit Baumarten, die sich an wenig Wasser angepasst haben und hauptsächlich in dieser Region vorkommen. Diese Pflanzengemeinschaft ermöglicht es dem Park, innerhalb der großen Stadt Santiago zu bestehen und Besuchern echte Biodiversität nah an der Metropole zu zeigen.
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