Pascua-Lama, Bergbauprojekt in den Anden, Chile-Argentinien Grenze.
Das Pascua Lama ist ein Bergbauprojekt in den Anden an der Grenze zwischen Chile und Argentinien, das sich in großer Höhe erstreckt. Das Projekt sollte Gold-, Silber- und Kupfervorkommen abbauen und umfasste Bergbauinfrastruktur sowie Verarbeitungsanlagen auf beiden Seiten der Gebirgskette.
Das Projekt wurde in den 1990er Jahren erworben und über viele Jahre entwickelt, wobei umfangreiche Pläne für Bergbauarbeiten entstanden. Es wurde jedoch 2020 auf Veranlassung der chilenischen Behörden dauerhaft geschlossen, nachdem Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf lokale Wasserquellen entstanden waren.
Die indigenen Diaguita-Gemeinschaften im Huasco-Tal leiteten rechtliche Schritte gegen den Bergbaubetrieb wegen Bedenken über Wasserressourcen ein.
Die Gegend ist wegen ihrer Höhenlage und des rauen Berggeländes schwer zugänglich und erfordert spezialisierte Ausrüstung. Besucher sollten beachten, dass die derzeitige Schließung bedeutet, dass die Einrichtung nicht zur Besichtigung offensteht.
Das Projekt zog rechtliche Einwände von lokalen Gemeinden an, die sich um die Auswirkungen auf Wasserressourcen sorgten. Diese Bedenken spielten eine Rolle bei der Entscheidung der Behörden, das Projekt dauerhaft zu schließen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.