Cuevas de Sumbay, Höhlenmalereien am Hang des Vulkans Misti, Arequipa, Peru.
Die Cuevas de Sumbay sind Felshöhlen an der Flanke des Misti-Vulkans in Arequipa, die sich in über 4.100 Metern Höhe befinden und über 500 Malereien beherbergen. Diese Kunstwerke verteilen sich auf neun verschiedene Grotten und zeigen Darstellungen von lokalen Tieren und menschlichen Figuren.
Die Höhlen wurden 1968 durch archäologische Ausgrabungen unter der Leitung von Máximo Neira erforscht und zeigen Beweise für Siedlungen aus der Zeit vor etwa 8.000 Jahren. Diese Funde enthüllen die Existenz früher Jäger- und Sammlergemeinschaften in dieser hochgelegenen Region.
Die Felswandzeichnungen zeigen Vikunjas, Guanacos, Pumas und ausgestorbene Suri-Vögel zusammen mit menschlichen Figuren, die Jagdriten und Tänze darstellen. Diese Bilder geben Einblicke in die Tierwelt und spirituellen Praktiken der frühen Bewohner dieser Gegend.
Ein Besuch erfordert eine anspruchsvolle Reise von etwa 80 Kilometern von Arequipa aus, gefolgt von einer Wanderung von etwa 5 Kilometern zu den Höhlen. Morgenstunden werden für bessere Lichtverhältnisse und Sichtbarkeit empfohlen.
Die Künstler nutzten weiße, creme-, gelbe und ockerfarben Pigmente, um dreidimensionale Effekte zu schaffen, wobei weiße Markierungen die ältesten künstlerischen Arbeiten repräsentieren. Diese Farbwahl zeigt beeindruckende Techniken, die über Jahrtausende hinweg angewendet wurden.
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