Copacabana, Religiöse Stadt am Titicacasee, Bolivien
Copacabana ist eine Stadt am Westufer des Titicacasees in Bolivien, auf einer Höhe von etwa 3.840 Metern gelegen. Die weiße Basilika dominiert das Zentrum, während die umliegenden Berge die Stadt wie Wächter umgeben.
Der Ort war vor der spanischen Eroberung ein Heiligtum und Orakelstätte für die Inka, die auf der nahen Insel Titicaca ihre heiligen Zeremonien abhielten. Im 17. Jahrhundert errichteten die Spanier die Basilika, um den christlichen Glauben zu verankern.
Auf der Straße entlang des Sees sieht man überall religiöse Prozessionen und Gläubige, die zur Basilika pilgern, um ihre Autos und Boote segnen zu lassen. Die Verehrung der Jungfrau von Copacabana prägt das tägliche Leben und die Festtage im ganzen Ort.
Die Stadt ist mit dem Bus von La Paz oder aus Peru erreichbar, wobei die Fahrt je nach Startpunkt mehrere Stunden dauert. Besucher sollten auf die große Höhe vorbereitet sein und die dünnere Luft berücksichtigen.
Der Uferbereich beherbergt einen der höchsten Strände der Welt, wo Besucher trotz der großen Höhe baden gehen können. Die Wassertemperatur bleibt das ganze Jahr über kühl, aber es ist ein aufregendes Erlebnis, an solch extremer Höhe ins Wasser zu gehen.
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