National Museum of Archaeology, Peru, Archäologisches Museum in Lurín, Peru.
Das Nationalmuseum von Peru (MUNA) liegt nahe dem Heiligtum Pachacámac am Kilometer 31 der alten Panamericana Sur im Distrikt Lurín, Lima. Der siebengeschossige Bau der Architektin Alexia León Ángel, die 2014 den Wettbewerb mit ihrem Projekt Tawak gewann, liegt zu etwa 70 % unter der Erde; von oben bildet seine Zementstruktur ein Chakana-Kreuz, und Rampen winden sich um ein zentrales Atrium zu Galerien an der Peripherie.
José de San Martín schlug 1822 während des Unabhängigkeitskrieges ein Nationalmuseum, eine Bibliothek und ein Archiv vor. 2013 griff Kulturministerin Diana Álvarez Calderón den Plan unter Präsident Ollanta Humala wieder auf, und die Architektin Alexia León Ángel gewann 2014 den Wettbewerb mit ihrem Entwurf Tawak. Das MUNA eröffnete am 24. Juli 2021 zum Jubiläum der Unabhängigkeit, doch das Kulturministerium stellte den Betrieb am 14. Dezember 2024 ein.
Das Museum zeigt Keramik, Textilien und Metallarbeiten aus verschiedenen Kulturen Perus, die in den Ausstellungsräumen zu sehen sind. Die Sammlungen ermöglichen es Besuchern, die künstlerischen Techniken und Designs zu entdecken, die über Jahrhunderte hinweg entwickelt wurden.
Das MUNA liegt am Kilometer 31 der Antigua Panamericana Sur in Lurín, südlich von Lima, neben dem Heiligtum von Pachacamac; die Straßenanbindung ist schlecht. Etwa 70 % des Gebäudes liegen unter der Erde, mit einem zentralen Atrium und spiralförmigen Rampen zu den Randgalerien. Der Betrieb ist seit dem 14. Dezember 2024 ausgesetzt, daher vor der Anreise informieren.
Rund 70 % des MUNA liegen unter der Erde, und von oben bildet die Betonstruktur die kreuzförmige Chakana, ein andines Symbol. Das zentrale Atrium hat spiralförmig aufsteigende Rampen zu den Randgalerien. Das Gebäude wurde für mindestens 500 Jahre ausgelegt, weit länger als seine technischen Anlagen, und soll einem Tsunami standhalten.
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