Huaca Fortaleza de Campoy, Archäologischer Komplex in San Juan de Lurigancho, Lima, Peru.
Huaca Fortaleza de Campoy ist ein archäologischer Komplex mit mehreren aus Lehmziegeln gebauten Plattformen und Strukturen im Rimac-Tal. Die Anlage befindet sich auf etwa 246 Metern Höhe und zeigt die doppelte Lehmziegelbauweise, die auch an anderen Orten der Region zu finden ist.
Der Komplex war ursprünglich ein Verwaltungszentrum für die Lurigancho-Herrschaft unter Ichma-Kontrolle und existierte vom Jahr 1000 bis zur Inka-Eroberung im Jahr 1470. Diese lange Periode zeigt, wie stabil die Macht hier über Jahrhunderte hinweg war, bis die Inka ihre Herrschaft ausweiteten.
Die Gegend war einst ein wichtiges Fischereizentrum, was sich in den gefundenen Verzierungen und Gefäßen widerspiegelt. Diese Objekte zeigen, wie eng die Menschen hier mit dem Fluss und seinen Ressourcen verbunden waren.
Das Gelände grenzt direkt an die La-Atarjea-Anlage, wodurch die Lage leicht zu finden ist. Besucher sollten beachten, dass die hohen Mauern des Komplexes, die mit einer doppelten Lehmziegeltechnik gebaut wurden, bereits vom Eingang sichtbar sind.
Ein Abschnitt des Qapaq Nan, des riesigen Straßennetzes der Inkas, ist zwischen Campoy und Zarate noch zu sehen. Diese Straße verband die Flussebene mit den Bergen und zeigt die Ausbreitung des Inka-Imperiums in der Region.
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