San Juan de Lurigancho, Verwaltungsbezirk in Lima, Peru.
San Juan de Lurigancho ist ein Bezirk im Osten von Lima, der sich entlang der Hügel und Ebenen zwischen der Hauptstadt und den Anden erstreckt. Der Bereich zeigt eine dichte Bebauung mit Wohnvierteln, die oft terrassenförmig die Hänge hinaufklettern, unterbrochen von breiten Durchgangsstraßen und kleinen Grünflächen.
Schon vor der Ankunft der Spanier existierten hier Siedlungen, darunter die Anlage Cajamarquilla aus der Zeit der Wari-Kultur um 500 nach Christus. Der heutige Bezirk entstand offiziell Mitte des 20. Jahrhunderts, als Migranten aus den Bergregionen sich hier niederließen und neue Viertel gründeten.
Der Name stammt von einer Kolonialhacienda, die einst weite Teile des heutigen Bezirks umfasste und später zur Grundlage der modernen Siedlung wurde. Viele Bewohner pflegen Traditionen aus verschiedenen Regionen Perus, die sie bei ihrer Ankunft mitbrachten und in lokalen Märkten sowie Festen sichtbar bleiben.
Die beste Zeit für einen Besuch ist am Vormittag, wenn die Straßen weniger überfüllt sind und sich die archäologischen Stätten leichter erreichen lassen. Wer sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegt, sollte auf die Hauptverbindungen wie die Metrolinie oder größere Buslinien entlang der Próceres-Allee setzen.
Trotz seiner Größe verfügt dieser Bezirk über mehrere vorstädtische Zonen, in denen Landwirtschaft noch heute eine Rolle spielt und kleine Felder zwischen den Wohngebieten sichtbar bleiben. Einige Hänge zeigen noch Reste präkolumbischer Terrassen, die einst zur Bewässerung und Erosionskontrolle dienten.
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