Cajamarquilla, Archäologische Stätte im Jicamarca-Tal, Peru.
Cajamarquilla ist eine archäologische Stätte im Jicamarca-Tal mit Pyramidentempeln, breiten Straßen, Zeremonialplätzen und unterirdischen Getreidespeichern. Die Anlage erstreckt sich über etwa 167 Hektar und zeigt, wie eine frühe urbane Gemeinschaft organisiert war.
Die Siedlung entstand in der frühen Periode und erlebte ihre Blütezeit während der Lima-Kultur im ersten Jahrtausend. Sie blieb über Hunderte von Jahren durchgehend bewohnt und zeigt die kontinuierliche Entwicklung dieser Region.
Der Ort zeigt, wie Menschen hier lebten und ihre Verstorbenen beehrten, mit Gräbern, die südperuanische Bestattungstraditionen widerspiegeln. Besucher können heute noch sehen, wie diese Praktiken die Siedlung prägten.
Der Ort liegt etwa 25 Kilometer im Landesinneren von Lima, nördlich des Rimac-Flusses, und ist relativ leicht zugänglich. Besucher sollten gutes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände uneben ist und die Sonne tagsüber stark sein kann.
Im Jahr 2021 entdeckten Forscher eine 800 Jahre alte Mumie mit Händen vor dem Gesicht, die in Seilen gebunden war. Der Fund zeigt, dass hier Bestattungspraktiken aus der Vor-Inka-Zeit noch lange nach ihrer Zeit fortbestanden.
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