Huaycán de Pariachi, Archäologische Stätte im Bezirk Ate, Peru.
Huaycán de Pariachi ist eine archäologische Stätte im Bezirk Ate, in der östlichen Randzone von Lima, Peru, die in drei Bereiche mit Pyramiden, Rampen, Lagerräumen und Wegen unterteilt ist. Alle Bauwerke wurden in der sogenannten Tapial-Technik errichtet, bei der Schichten aus gestampfter Erde verwendet wurden.
Die Stätte entwickelte sich unter der Ychsma-Kultur als Verwaltungszentrum im mittleren Rimac-Tal und wurde später, um 1400, in das Territorium des Inka-Reiches eingegliedert. Dieser Übergang ist an der schrittweisen Veränderung der Baustile und der Raumaufteilung innerhalb der Anlage ablesbar.
Bei Ausgrabungen wurden Töpferwaren, Körbe und Webereien mit Mustern in Ocker, Gelb und Weiß gefunden, die von Tieren der Region inspiriert wurden. Diese Gegenstände zeigen, wie eng Alltagsleben und künstlerisches Schaffen in dieser Gemeinschaft miteinander verbunden waren.
Die Stätte liegt am östlichen Rand von Lima und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto erreichbar; es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege unbefestigt und hügelig sind. Da es kaum Schatten gibt, sollten Sie Wasser und Sonnenschutz mitbringen, vor allem in den Mittagsstunden.
Der Hauptpalast wurde direkt in den Hang gebaut und nutzte das natürliche Gefälle, um mehrere Ebenen ohne aufwendige Auffüllungen zu schaffen. Diese Bauweise ist an anderen Stätten des Rimac-Tals kaum zu sehen und macht den Komplex besonders.
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