Huaca Mangomarca, Präkolumbische archäologische Anlage in San Juan de Lurigancho, Peru
Huaca Mangomarca ist eine archäologische Anlage mit gestuften Pyramiden aus Lehmziegeln und verdichteter Erde, die durch ein Netzwerk von gewundenen Gängen und rituellen Plattformen verbunden sind. Die Strukturen zeigen Handwerk aus der Zeit vor der Ankunft der Spanier.
Zwischen etwa 900 und 1470 diente die Anlage als Hauptstadt des Chifloms Lurigancho innerhalb des Ichma-Reichs. Nach dieser Zeit wurde das Land unter die Herrschaft der Inka aufgenommen und später von spanischen Eroberern kontrolliert.
Der Ort zeigt Begräbnisstätten mit rechteckigen, in Stein gefassten Gräbern, die Einblicke in alte Bestattungsbräuche und soziale Strukturen geben. Besucher können sehen, wie die Anlage die Bedeutung von Rang und Familie in der damaligen Gesellschaft widerspiegelt.
Die Anlage liegt auf etwa 220 Metern Höhe an der Santuario Avenue, Block 20, und wird durch geführte Touren der Kulturbehörden zugänglich gemacht. Besucher sollten bequeme Kleidung tragen und sich auf steile Wege und unebenes Gelände vorbereiten.
Viele Besucher bemerken nicht, dass die angewinkelte Anordnung der Kanäle und Räume eine astronomische Ausrichtung zur Wintersonnenwende zeigt. Dieser verborgene Entwurf verbindet die alltäglichen Strukturen mit den Bewegungen der Sterne.
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