Chancay, Küstenstadt im Departamento Lima, Peru
Chancay ist eine Küstenstadt etwa 78 Kilometer nördlich von Lima mit Stränden entlang der Küste und hügeligem Gelände im Inland. Das Zentrum der Stadt konzentriert sich auf Handel und Fischerei, während Wohnviertel sich zwischen dem Strand und den Hügeln ausbreiten.
Chancay wurde 1562 als Villa de Arnedo gegründet und basierte auf den Grundlagen einer älteren präkolumbischen Gesellschaft, die Jahrhunderte zuvor hier florierte. Die Inka hatten diese Bevölkerung später in ihr Reich eingegliedert, bevor die spanischen Eroberer eintrafen.
Die El-Castillo-Ausstellung zeigt Kunsthandwerk der alten Chancay-Bevölkerung mit Webstücken, Keramik und Mumien. Diese Sammlung gibt einen Einblick in die künstlerischen Fähigkeiten der Bewohner, die lange vor der spanischen Ankunft hier lebten.
Regelmäßige Busverbindungen verbinden Chancay mit Lima und erleichtern die Anreise für Besucher. Die Stadt bietet eine Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten vom einfachen Hotel bis zur Strandpension und verfügt über Restaurants und Läden für grundlegende Bedürfnisse.
Ein großer neuer Hafen wurde kürzlich in der Nähe eröffnet und hat die wirtschaftliche Rolle der Stadt verändert. Das Projekt verbindet die Region deutlich stärker mit asiatischen Märkten und Handelswegen.
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