Guadalupe, Stadt in Peru
Guadalupe ist eine Stadt an der Nordküste Perus im Zentrum des Jequetepeque-Tals, etwa 120 km von Trujillo entfernt. Die Stadt hat dicke Steinmauern, hölzerne Balkone und alte Kirchen im spanischen Kolonialstil, wobei grüne Reisfelder die Umgebung prägen.
Die Stadt wurde 1550 von dem spanischen Hauptmann Francisco Pérez de Lezcano gegründet, der nach der Eroberung Perus Landgaben erhielt. Ein starkes Erdbeben im Jahr 1619 zerstörte die ursprüngliche Siedlung Anlape, woraufhin die Bewohner die Stadt an ihre heutige Stelle verlegten und um ein neues Heiligtum für die Jungfrau Maria herum wieder aufbauten.
Der Name Guadalupe stammt von einer Marienstatue, die im 16. Jahrhundert aus Spanien gebracht wurde und zum Mittelpunkt der Gemeinde wurde. Die jährliche Feier im Dezember zeigt, wie tief der Glaube in das tägliche Leben verwoben ist, wenn Hunderte von Menschen durch die Straßen gehen und traditionelle Tänze wie die Huaylas aufführen.
Die Stadt ist am besten mit dem Bus oder Auto von Trujillo aus erreichbar und die Fahrt dauert etwa zweieinhalb Stunden durch Felder, Berge und Küstenlandschaften. Vor Ort können Sie zu Fuß die alten Straßen erkunden, die nahegelegenen Strände besuchen und lokale Märkte mit Handwerk und traditionellen Speisen entdecken.
Der Cerro Namul, auch 'Cerrito de la Virgen' genannt, krönt die Stadt mit einem aus Stein gemeißelten Denkmal, von dem aus man die gesamte Stadt und die umliegenden Felder überblickt. Dieser Hügel ist ein ruhiger Ort, der besonders während religiöser Feste besucht wird und die gegenwärtige Verbindung der Stadt zu ihrer langen Geschichte des Glaubens zeigt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.