Chotuna-Chornancap, Präkolumbische Ausgrabungsstätte in Lambayeque, Peru.
Chotuna-Chornancap ist ein archäologischer Komplex, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und Pyramiden, Paläste und befestigte Bezirke aus der Sican-Zeit zeigt. Ausgrabungen haben bemalte Wände und Friese freigelegt, die die handwerklichen Fähigkeiten seiner früheren Bewohner demonstrieren.
Der Ort war das Zentrum der Sican-Kultur, die mehrere Jahrhunderte lang in dieser Region florierte, bevor die Zivilisation zusammenbrach. Wissenschaftliche Studien begannen Anfang des 20. Jahrhunderts, als Forscher begannen, die Schichten und Strukturen systematisch zu untersuchen.
Der Ort wird mit der Legende des Naymlap verbunden, einer wichtigen Figur in den Gründungsmythen dieser Region. Die Bewohner hier betrachten die Stätte als Wiege ihrer historischen Identität und ihrer künstlerischen Traditionen.
Das Gelände ist relativ offen, mit markierten Wegen zwischen den verschiedenen Bereichen, die es Besuchern erleichtern, die Struktur des Komplexes zu verstehen. Es ist ratsam, früh anzukommen oder Wasser mitzubringen, da der Ort wenig Schatten bietet.
Eine bedeutende Entdeckung im Jahr 2011 brachte das Grab einer hochrangigen Priesterin ans Licht, die mit wertvollen goldenen Objekten begraben worden war. Das Grab war umgeben von den Resten von acht Frauen, die möglicherweise bei Bestattungszeremonien geopfert wurden.
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