Saraguros, Indigene Gemeinschaft in der Provinz Loja, Ecuador.
Die Saraguros sind eine indigene Gruppe, die in den mittleren Höhenlagen der Anden in der Provinz Loja in Südecuador lebt. Ihre Dörfer und Höfe verteilen sich über Hügel und Täler, wo sie Felder bewirtschaften und Vieh züchten.
Diese Gemeinschaft übernahm während der Kolonialzeit die Verwaltung von Raststationen für Reisende, was ihnen half, große Teile ihres Landes zu behalten. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts ermöglichte ihnen dieses System, ihre Autonomie zu wahren.
Die Mitglieder dieser Gemeinschaft tragen dunkle Kleidung aus Wolle, die oft mit Silberschmuck kombiniert wird und ihren Alltag prägt. Frauen flechten ihr Haar zu langen Zöpfen und befestigen sie mit bunten Bändern, während Männer kurze Ponchos über weißen Hemden tragen.
Besucher können in lokalen Märkten handgewebte Textilien und Silberarbeiten direkt von Handwerkern erwerben, die ihre Werkstätten öffnen. Respektvolles Verhalten beim Fotografieren ist wichtig, da viele Bewohner ihre Privatsphäre schätzen.
Traditionelle Heiler verwenden den Sanpedro-Kaktus in Zeremonien zur spirituellen Reinigung, den sie in Gärten neben ihren Häusern anbauen. Diese Pflanzen dienen gleichzeitig als Schutz vor negativen Einflüssen und als Medizin bei besonderen Behandlungen.
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