Mindo, Siedlung in Ecuador
Mindo ist eine kleine Siedlung in Ecuador, gelegen in einem Bergnebelwald auf den unteren Hängen des Vulkans Pichincha. Das Dorf ist von dichtem, grünem Wald umgeben, der von ständigen Nebeln durchdrungen ist und über 500 Vogelarten sowie Orchideen, Schmetterlinge und kleine Tiere beherbergt.
Mindo entwickelte sich aus einer lokalen indigenen Siedlung und ist heute ein wichtiger Ort für den Vogelschutz und die Walderhaltung in Ecuador. Die Region wurde durch ihre Kakaoanbautradition geprägt, die bis heute in handwerklichen Schokoladenfabriken fortbesteht.
Mindo trägt seinen Namen von einer lokalen indigenen Tradition und ist heute ein Ort, an dem der Alltag vom Rhythmus der Natur bestimmt wird. Die Einheimischen leben eng mit dem Wald zusammen, nutzen lokale Kakaobohnen für handwerkliche Schokoladenproduktion und teilen gerne ihr Wissen über Vogelarten und Naturpfade mit Besuchern.
Mindo ist etwa zwei Stunden von Quito mit dem Bus oder Taxi erreichbar und benötigt kein Flugticket oder spezielle Genehmigung. Bringen Sie Bargeld mit, da es nur wenige Geldautomaten gibt, und packen Sie Regenjacken und wasserdichte Schuhe ein, da die Wege oft nass und schlammig sind.
Nachts können Besucher an Froschkonzerten am Lago Mindo teilnehmen, wo lokale Führer mit Taschenlampen verschiedene Froscharten und ihre Rufe zeigen. Diese nächtliche Aktivität bietet eine seltene Chance, die Waldgeräusche nach Einbruch der Dunkelheit zu erleben.
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