Cotocollao, Stadtbezirk im Nordwesten von Quito, Ecuador
Cotocollao ist ein Stadtteil im Nordwesten von Quito mit acht Nachbarschaften, die durch Geschäftsstraßen und Wohngebiete miteinander verbunden sind. Das Viertel umfasst das El Condado Einkaufszentrum und zahlreiche kleine und mittlere Geschäfte entlang der Hauptstraßen.
Das Gebiet war ursprünglich eine vorspanische Siedlung, die zwischen 1500 und 500 v.Chr. bewohnt wurde, bevor es sich während der spanischen Kolonialzeit zu einer Stadt entwickelte. Diese lange Besiedlung prägte das Gepräge des heutigen Viertels und seine Position als Teil Quitos.
Die Aurelio Espinoza Pólit Bibliothek beherbergt umfangreiche Sammlungen zur ecuadorianischen Geschichte und dient als wichtiges Zentrum für Recherchen zu nationalen Dokumenten. Sie zieht Studenten und Forscher an, die sich mit dem kulturellen Erbe des Landes auseinandersetzen.
Der Stadtteil ist über die Avenida de La Prensa mit dem zentralen Quito verbunden und bietet gute Zugänglichkeit für Besucher, die die verschiedenen Viertel erkunden möchten. Der beste Weg, die Gegend kennenzulernen, ist es, die Hauptstraßen zu Fuß zu gehen und die lokalen Märkte und Geschäfte zu besuchen.
Das Viertel wurde Anfang der 2000er Jahre zum chinesischen Viertel Quitos, als asiatische Kaufleute sich hier niederließen und importierte Produkte verkauften. Diese Präsenz hat das Erscheinungsbild des Viertels verändert und neue Geschäfte und Restaurants hervorgebracht.
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