Rioja, Stadt in Peru
Rioja ist eine Stadt im Alto Mayo-Tal in der Region San Martín im Norden Perus, eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln. Die Stadt hat ein überschaubares Zentrum mit einer belebten Plaza, einfachen Straßen und kleinen Geschäften, die das tägliche Leben der Bewohner prägen.
Die Stadt wurde 1772 unter dem Namen Santo Toribio de la Nueva Rioja gegründet, benannt nach einer Region in Spanien. In den folgenden Jahrzehnten nahmen Einwohner aus der Gegend an den Kämpfen für die Unabhängigkeit Perus im frühen 19. Jahrhundert teil.
Rioja ist für seine geflochtenen Strohhüte bekannt, die Handwerker in der Region herstellen und die bei Festen gerne getragen werden. Auf dem Markt rund um die Plaza kann man diese Hüte sowie Keramik und Flechtarbeiten aus der Gegend direkt kaufen.
Das Klima ist das ganze Jahr über warm und feucht, daher empfiehlt es sich, leichte Kleidung und Regenschutz mitzunehmen. Die Ufer des Flusses Tónchima sind vor allem in den Sommermonaten ein beliebter Treffpunkt für Familien.
Bevor die Stadt 1772 ihren heutigen Namen erhielt, war sie unter dem indigenen Namen Uquihua bekannt, der auf eine vorkolumbianische Abstammungslinie der Region zurückgeht. Dieser Name erinnert daran, dass das Gebiet lange vor der spanischen Kolonisierung besiedelt und benannt war.
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