Leith Harbour, Historischer Walfanghafen in der Stromness-Bucht, Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
Leith Harbour ist ein ehemaliger Walfanghafen an der Nordostküste Südgeorgiens mit Überresten von Industriegebäuden und verlassenen Verarbeitungsanlagen. Die Ruinen dehnen sich über das Gelände aus und zeigen die Infrastruktur, die einst Tausende von Walen verarbeitete.
Das Unternehmen Christian Salvesen betrieb die Station von 1909 bis 1965 und verarbeitete Tausende von Walen während des Höhepunkts der kommerziellen Jagd. Die Anlage spielte eine wichtige Rolle in der wirtschaftlichen Geschichte Südgeorgiens während dieser Periode.
Die Anlage bot Arbeitern Krankenhaus, Bibliothek und Kino sowie eine Schmalspurbahn für die internationale Walfanggemeinschaft. Diese Einrichtungen zeigen, wie Unternehmen versuchten, das Leben der Arbeiter in dieser abgelegenen Gegend erträglich zu gestalten.
Die Hafengebäude sind seit 2010 für Besucher unzugänglich, da Asbestspuren und strukturelle Schäden Sicherheitsrisiken darstellen. Es ist wichtig, sich dieser Einschränkungen bewusst zu sein, wenn man das Gelände von außen erkundet.
Während des Zweiten Weltkriegs setzte die Station ihren Betrieb fort, während die meisten britischen und norwegischen Walgesellschaften ihre Tätigkeiten einstellten. Dies machte sie zu einem der wenigen aktiven Walfangbetriebe in diesem Zeitraum.
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