Buenos Aires, Verwaltungsprovinz im östlichen Argentinien
Die Provinz Buenos Aires ist eine Verwaltungsprovinz an der Atlantikküste Ostargentiniens, die sich über weite Ebenen mit fruchtbaren Agrarflächen zwischen den Gebirgszügen Sierra del Tandil und Sierra de la Ventana erstreckt. Die Region umfasst sowohl lange Küstenabschnitte als auch ausgedehnte Graslande im Landesinneren, wo sich kleinere Städte und ländliche Ansiedlungen über die flache Landschaft verteilen.
Die Provinz erhielt im Jahr 1862 ihren offiziellen Status, kurz nachdem sich verschiedene Regionen zu einem vereinten Staat zusammengeschlossen hatten. Die Hauptstadt verlagerte sich 1880 nach La Plata, als Buenos Aires Stadt zum bundesstaatlichen Distrikt wurde und eine neue Verwaltung außerhalb der Metropole notwendig war.
Gauchos treffen sich weiterhin auf den Estancias der Pampas, wo sie bei traditionellen Asados Fleisch auf offenem Feuer grillen und folkloristische Musik spielen. Die ländlichen Gemeinden halten diese Traditionen durch regelmäßige Festivals und lokale Märkte lebendig, bei denen Besucher handgefertigtes Lederhandwerk und regionale Spezialitäten erwerben können.
Die Provinz ist in 135 Partidos unterteilt, von denen jedes seine eigenen lokalen Behörden besitzt, was die Navigation und Planung für Reisende etwas komplizierter machen kann. Wer die verschiedenen Regionen erkunden möchte, sollte bedenken, dass Distanzen erheblich sein können und lokale Verkehrsmittel stark variieren zwischen städtischen Zentren und ländlichen Gebieten.
Der Fluss Salado schlängelt sich über 580 Kilometer durch das gesamte Gebiet und trennt verschiedene landwirtschaftliche Zonen voneinander. Dieses natürliche Gewässer formt nicht nur die Landschaft, sondern bestimmt auch, wo Viehzucht und Ackerbau am besten gedeihen können.
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