Recoleta, Wohnviertel im Norden von Buenos Aires, Argentinien
Recoleta ist ein Wohnviertel im nördlichen Buenos Aires in Argentinien mit breiten Alleen und eleganten Bauten aus der Belle Époque. Die Straßen sind von hohen Platanen beschattet, und viele Gebäude zeigen Fassaden mit Balkonen, schmiedeeisernen Gittern und Verzierungen im französischen Stil.
In den 1870er Jahren verließen wohlhabende Familien das Stadtzentrum wegen Gelbfieberepidemien und ließen sich auf dem höher gelegenen Gelände nieder. Sie bauten Herrenhäuser und Palais im europäischen Stil, die das Viertel bis heute prägen.
Der Name stammt vom Orden der Rekoletos-Mönche, die hier im 18. Jahrhundert ein Kloster errichteten. Heute spazieren Einheimische durch die Parkflächen und besuchen das Kulturzentrum im ehemaligen Klostergebäude, während Touristen die nahen Cafés und Galerien entdecken.
Am Wochenende finden Kunsthandwerksmärkte und Straßenaufführungen auf den öffentlichen Plätzen statt, die viele Besucher anziehen. Wer die Gegend erkunden möchte, beginnt am besten früh am Morgen, wenn die Parks ruhiger sind und die Geschäfte öffnen.
Die öffentlichen Grünflächen enthalten über zweitausend Bäume, viele davon mehr als hundert Jahre alt und mit dicken, verdrehten Stämmen. An sonnigen Tagen versammeln sich Paare und Familien unter den Kronen, um Mate zu trinken und zu plaudern.
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