Río Paraguay, Wichtiges Flusssystem in Mato Grosso, Brasilien.
Der Paraguay ist ein Fluss in Mato Grosso do Sul, Brasilien, der auf einer Länge von etwa 2549 Kilometern von den brasilianischen Hochebenen durch Paraguay nach Süden fließt. Er bildet auf weiten Strecken natürliche Grenzen zu Bolivien und Argentinien, bevor er in den Paraná mündet.
Die erste europäische Erkundung erfolgte im 16. Jahrhundert durch Sebastian Cabot, der den Fluss mit dem Paraná-System verband. Seitdem dient er als wichtige Handelsroute und natürliche Grenze zwischen mehreren südamerikanischen Ländern.
Der Name stammt aus der Guaraní-Sprache und bedeutet etwa großer Wasserspiegel, was die enge Beziehung der indigenen Völker zu diesem Strom widerspiegelt. Viele Gemeinschaften entlang der Ufer nutzen ihn heute noch zum Fischen und als Transportweg zwischen abgelegenen Siedlungen.
Der Fluss ist mit kleinen Booten und größeren Frachtschiffen befahrbar, was den Zugang zu Städten wie Corumbá erleichtert. Bei Hochwasser während der Regenzeit kann sich der Wasserstand deutlich ändern, was die Navigation beeinflusst.
Das Flusssystem versorgt das Pantanal mit Wasser, eine weitläufige Feuchtgebietsregion, die mehr als 350 Fischarten beherbergt. Etwa 80 dieser Arten leben ausschließlich in diesem Gebiet und sind nirgendwo sonst auf der Welt zu finden.
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